Das Coronagebet

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Abb. 1: Gebete an die heilige Corona (Foto: Museum Europäischer Kulturen, Berlin)

Dieser Tage gelangte eine Heilige, die nahezu in Vergessenheit geraten war, aufgrund der COVID-19-Pandemie wieder zu Ruhm und Ehren: die heilige Corona. In den letzten Wochen wurden ihr bereits einige Feuilletons gewidmet – so auch in der Tageszeitung „Der Standard“, die ihr den Ehrenplatz in der Kolumne „Kopf des Tages“ zuwies. Das geschah vor allem deshalb, weil der heiligen Corona – neben dem Patronat über die Fleischhauer (das ihr tatsächlich erst zu späteren Zeiten aufgrund der Verballhornung des lateinisches Wortes für Fleisch, cora, entstanden ist)[1] und ihrem positiven Einfluss für Standhaftigkeit im Glauben – die Wirksamkeit gegen Seuchen zugesprochen wird, wie uns auch das „Ökumenische Heiligenlexikon“ informiert. Doch die heilige Corona verfügt noch über weitere Eigenschaften, die in der zwar gleichlautenden, so doch namentlich nicht ihr gewidmeten Krise durchaus nützlich sein könnten: Sie ist die Patronin der Schatzgräber sowie die Schutzheilige für Geldangelegenheiten und der Lotterie. Und für eben diese Eigenschaft war sie vor allem in Österreich geschätzt.

Die Heilige wird in der Regel mit einer oder zwei Palmen dargestellt, die sich auf ihren Märtyrertod beziehen, der in unterschiedlichen Varianten von verschiedenen Schauplätzen kolportiert worden ist: So soll sie, entweder als Gefährtin oder schlicht als Freundin den zukünftigen heiligen Victor bei dessen Martyrium tröstend und ermutigend beigestanden sein, woraufhin sie an zwei niedergebogene Palmen gebunden wurde, deren Hochschnellen ihren Körper zerriss.[2] Weitere Heiligenattribute der Corona sind eine Krone und zuweilen auch ein Goldstück oder ein Schatzkästchen.[3] Ihr Name wird mit jenen Kronen verknüpft, die sie während ihres Martyriums für sich und Victor aus dem Himmel kommen sieht. Die volkskundliche Forschung geht davon aus, dass sich die Währung der Krone (lat. corona) nicht von ihrem Namen abgeleitet, sondern ihr umgekehrt die Eigenschaft als „Sachwalterin über alle Schätze“ aufgrund der Namensgleichheit im Nachhinein zugeschrieben worden ist.[4] Im 18. und teils bis in das 19. Jahrhundert sind der Heiligen keine eigenen Einträge in entsprechenden Lexika gewidmet, sie läuft unter dem Eintrag des heiligen Victor.[5]

Anrufung

Um in den Genuss dieser Schätze zu kommen, war es notwendig, die heilige Corona mit einer Serie von Gebeten anzurufen, die mit allerlei Vorbereitungen und Beschwörungen verbunden waren. Dieses sogenannte Coronagebet war seit dem 18. Jahrhundert bekannt und vor allem in Niederösterreich, Tirol, der Steiermark und Böhmen verbreitet. Es soll, wie die überlieferten Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert berichten, nach einer Abschrift von 1636 kopiert bzw. nach authentischem Manuskript, welches im Vatikan in Rom aufbehalten wird, gedruckt oder 1806 aus einem Manuskript der ehemaligen Kartause Buxheim in Schwaben, dessen Einband das Datum 1470 trägt, abgeschrieben worden sein.[6] Eine genaue Anleitung zur Ausführung des Coronagebets und der damit zusammenhängenden Riten findet sich in Philipp Kraußlichs Broschüre „Neuntägige Andacht zu der heil. Corona“:

„Vor allem muß derjenige, welcher die heil. Corona beschwören will, an einem neuen Sonntag, das ist ein Sonntag, auf den ein Neumond fällt, sein Gewissen durch Beicht und Ablaß reinigen. Darauf bete er 93 Vaterunser und siebenmal den Glauben, ̦vor dessentwillen daß Dir Gott die heilige Corona wolle schicken’. In der Nacht aber, da Du wolltest schlafen gehen, sprich alle Gebeter bei einem geweihten Wachslicht neun Tage nach einander, so kommt die heilige Frau Corona unter diesen Tagen oder am neunten Tag zu Dir im Schlaf, ohne Furcht und Scheu, lieblich und angenehm, wie Dein Gebet gewirkt hat, und führet Dich dahin, zu offenbaren, was Du begehret hast, oder aber sie bringt Dir zum Bett, was Du willst.“[7]

Phillip Kraußlich (1826–1900) ein geborener Stuttgarter, erhielt 1861 die österreichische Staatsbürgerschaft sowie die Befugnis, in Linz-Urfahr, wo er sich niedergelassen hatte, eine eigene Druckerei einzurichten. Kraußlichs Druck- und Verlagstätigkeit umfasste neben einigen Zeitschriften, wie dem „Marktblatt für Urfahr“ (1861–1862), und herausragenden Publikationen wie „Ivo, der böhmische Tiger oder der: Blutthurm im Fichtelgebirge“ (1871) vor allem Ausgaben von Gebetsbüchern, Liederbüchern, Volkserzählungen und Kalendern, von denen eine beträchtliche Anzahl auszugsweise im Flugblattformat gedruckt worden sind. Vor allem die Gebetsformate brachten Kraußlich immer wieder in Konflikt mit lokalen Vertretern der Kirche.[8]

Ein Flugblatt mit einem Coronagebet, dessen Verfasser sowie Ort und Jahr des Druckes auf diesem allerdings nicht angegeben waren, wurde einer Schülerin in einer Grazer Schule abgenommen. Es soll „ein Gemisch waren von katholischen und nichtkatholischen Sätzen, mit abergläubischen Ansichten durchaus wohlgespickt“ aufgewiesen haben. Der Berichterstatter nahm jedenfalls an, dass „diese Schrift in Österreich oder in einem ähnlichen Lande gedruckt worden sei, wo wenig Geld und unter dem wenigen Gelde noch manches Falsche zu finden ist, weil es in dem Gebete heißt: Heilige Corona! Ich bitte Dich, verschaffe mir Geld, viel Geld, aber solches Geld, welches gang und gäbe ist!“[9]

Coronagebet-Kikeriki
Abb. 2: Coronagebet auf der Rückseite eines Andachtsbildchens aus der Ober-Steiermark, aus: „Kikeriki“, 23. April 1863, 2 (ÖNB Anno).

Berufung

Doch Coronagebete waren schon wesentlich früher verbreitet, wie sich einem Gerichtsprotokoll vom 9. März 1742 (Ea 1741-III-15) im Steiermärkischen Landesregierungsarchiv entnehmen lässt, demzufolge der – übrigens erfolglose – Schatzsucher Jakob Tauchner abgestraft wurde, weil er für seine Schatzsuche bei dem Priester Johann Jenk ein „Beschwörbüchel“ bestellt hatte. Auch wenn er eingestanden hatte, mit den meisten Sprüchen nichts anfangen zu können, so rezitierte er jedoch während der Verhandlung „das Gebet zur Schatzmeisterin“: „Heilige Corona steh‘ mir bei und stelle mir den Schatz frei, mache, dass es geht vonstatten und ich erhalte 100 Dukaten.“[10]

Schließlich verhalf die heilige Corona auch Betrügern zu Reichtum. So bat etwa ein junger Mann den Grundbesitzer Maierhofer in Schönau, Bezirk Pöllau in der Steiermark, ihn drei Tage bei Wasser und Brot bei sich im Keller einzuquartieren. Denn die heilige Corona hätte ihm versprochen, dass sie ihm – sollte er drei Tage unter diesen Konditionen durchhalten – „ein Geld“ bringen werde. Zusätzlich bat er sich noch einen leeren Kübel bei seinen Gastgebern aus. Nach sechs Tagen zeigte er auf Nachfrage dem Grundbesitzer und dessen Frau den Behälter, der nun mit Silbermünzen bedeckt war, und erklärte ihnen, dass es jedoch nötig wäre, 16 heilige Messen an vier Gnadenorten lesen zu lassen – ein Anliegen, das es zu bezahlen galt. Darüber hinaus forderte er 270 Gulden (ohne Begründung) ein, um den gesamten Schatz von 18.000 Gulden, den er mit ihm teilen würde, zu heben. Maierhofer händigte ihm die gesamten Unkosten aus und begleitete den jungen Mann nach Graz, wo jener behauptete, die Messen bezahlen zu wollen. Der junge Mann verließ ihn dort vor einem Hotel und verschwand für immer.[11]

Weniger Glück brachte die heilige Corona Frau Aloisia Z., Mutter zweier Kinder, die einem Bauern, bei dem sie untergekommen war, auf ganz ähnliche Art und Weise Reichtum versprach. Sie wurde jedoch aufgegriffen und – trotz Berufung des ersten Urteils und ihrer Beteuerungen, selbst an den Zauber geglaubt zu haben – in der zweiten Instanz vom k. k. Oberlandesgericht zu fünf Jahren schweren Kerkers verurteilt.[12]

Besinnung

Selbstverständlich fand das Coronagebet auch Eingang in den Sagenschatz. So rankt sich etwa um den Stephansdom eine entsprechende Legende, der zufolge der Mesner Johann Wachter – trotz schauriger Geistererscheinungen während des Vollzugs der Corona-Riten – von der Heiligen erhört und reich beschenkt worden sein soll. Allein, der Reichtum brachte ihm kein Glück: Er ward von schmeichelnden falschen Freunden an seiner Tafel umgeben, seine Frau war unglücklich, sein Söhne verstarben, seine Tochter wurde ihrer Aussteuer beraubt von einem hinterhältigen Edelmann verlassen, sodass er schließlich sein Hab und Gut unter den Armen Wiens verteilte, um in Demut und Bescheidenheit wieder glücklich seinen Mesner-Beruf bis an sein Lebensende auszuüben.[13] Dieselbe Geschichte am selben Ort kursierte übrigens schon 24 Jahre früher, mit dem einzigen Unterschied, dass sie sich um einen „Küster“ namens „Ulrich“ drehte.[14]

Fahrten und Vereine

Die Verehrung der heiligen Corona ist seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar und war im süddeutschen Raum und in Böhmen – wo sich auch ihre Reliquien befinden –, in Tirol, in der Steiermark sowie in Niederösterreich, letzteres „mit starker Rückstrahlung nach Wien“, verbreitet.[15] Diese starke Rückstrahlung drückte sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts vor allem durch Wallfahrten zur Kirche St. Corona am Wechsel aus, deren Erbauung auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Wallfahrtstechnisch weniger frequentiert, zumindest den öffentlichen Aufrufen nach, scheint die der Heiligen gewidmete Kirche St. Corona beim Kaumberg, heute unter St. Corona am Schöpfl, ebenfalls in Niederösterreich gelegen, gewesen zu sein[16] – sie war jedoch beliebtes Ausflugsziel für organisierte Wanderungen.[17]

Diese Wallfahrten wurden von einer Vielzahl von Vereinen unterschiedlicher Ausrichtung veranstaltet, etwa dem „christlichen Arbeitertouristenverein“[18], dem „christlichen Geselligkeits- und Wohltätigkeitsverein Urbanitas“[19], den „Freunden des Pittentales“[20], dem „katholischen Arbeiterverein in Wien-Favoriten“[21], dem „Sankt-Anna-Verein“[22], der „Frauenvereinigung des Kameradschaftsverbandes Rainer“[23], dem „Volksbund der Katholiken Österreichs“[24] oder dem „De-la-Salle-Verein“[25] – die Teilnahme war in der Regel zu bezahlen. Selbst der „Verein niederösterreichischer Landesfreunde“ veranstaltete – unter Beisein eines Priesters, der vor Ort ein Hochamt ausführte – einen „Lehrausflug“ nach St. Corona am Wechsel.[26]

Selbstverständlich wurden auch der heiligen Corona Vereine gewidmet. Der „I. Wiener St. Corona-Verein“ wird erstmals 1886 in Wiener Tageszeitungen im Zuge einer Spendentätigkeit für einen anderen katholischen Verein erwähnt[27] und lässt sich bis mindestens 1928 nachweisen.[28] Dieser Verein wallfahrtete jährlich nach Gießhübel.[29] Es würde jedoch naheliegen, dass er, ebenso wie der „II. St. Corona-Verein“, Wallfahrten nach St. Corona am Wechsel anbot,[30] auch wenn sich das nicht über Aufrufe in Tageszeitungen belegen lässt. Prominentes Mitglied eines St. Corona-Vereins (es wird hier nicht spezifiziert, ob es sich hier um den I. oder den II. oder gar einen weiteren St.-Corona-Verein handelte) war etwa Johanna Bratfisch, die Ehefrau des Leibfiakers von Kronprinz Rudolf.[31] Einen weiteren Corona-Verein hatte der christliche Hausgehilfinnenverband gegründet.[32] Schließlich lässt sich noch ein Verein „Heilige Corona“ in Wien nachweisen, zu dessen Mitgliedern etwa das Restauratoren-Ehepaar Jäger zählte – zu dem Begräbnis von Frau Jäger waren nicht nur die übrigen Vereinsmitglieder, sondern neben anderen „Corporationen, Sängerbünden sowie ein Fahrradverein“ auch der damalige Bürgermeister Dr. Karl Lueger erschienen[33] – oder die „Realitätenbesitzers-Gattin“ Franziska Schobel.[34]

Den Texten auf den Rückseiten der zeitgenössischen Andachtsbildchen, die auf derartigen Wallfahrten erworben werden konnten, lassen jedoch darauf schließen, dass die heilige Corona hier – zumindest vordergründig – aufgrund ihrer Funktion als Wahrerin der Standhaftigkeit des Glaubens angebetet wurde.

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Abb. 3: Andachtsbildchen der heiligen Corona (Foto: Heinrich Grätzner, www.antiquepool.at)

Und selbst im Vereinswesen verhalf die heilige Corona ihren Schützlingen zu einem Einkommen: So musste Frau Anna von Plank, wohnhaft in der Wiener Operngasse, entdecken, dass sie drei Jahre lang Mitgliedsbeiträge für den Verein „Corona“ bezahlt hatte, der jedoch gar nicht existierte.[35] Ein Verein „Corona“, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, arme Schulkinder zu bekleiden, war bereits 1910 aufgelöst worden.[36] Eine weitere Nachfrage bezüglich des Vereins „Corona“, der in keinem Verzeichnis gefunden werden konnte, erschien nur sechs Monate später,[37] was darauf schließen lässt, dass Frau Anna von Plank nicht das einzige Opfer dieser Schatzgräber war.

Die Verehrung der heiligen Corona durch das Coronagebet, Wallfahrten und Vereinstätigkeit in ihrem Namen ist in Österreich bis zum Ende des Ständestaats in Tageszeitungen nachzuweisen. Allerdings bezieht sich diese Verehrung nicht auf die der ihr in den letzten Wochen wiederholt zugeschriebenen Wirksamkeit gegen Seuchen, sondern den längsten Zeitraum über auf ihre Wundertaten in monetären Angelegenheiten. Und diese Eigenschaft als Schutzheilige für Geldangelegenheiten, als „Erzschatzmeisterin“, verleiht einem Corona-Stoßgebet ebenso viel Berechtigung angesichts der von der COVID-19-Pandemie ausgelösten ökonomischen Krise. Möglicherweise wird der heiligen Corona in der kommenden Zeit noch die Schutzherrschaft über Ein-Personen-Unternehmen und Kulturschaffende zugesprochen.


Wie auch in meinem letzten Beitrag sei hier angemerkt, dass meine Recherchemöglichkeit aufgrund geschlossener Bibliotheken und Archive im Zuge der COVID-19-Maßnahmen der Regierung eingeschränkt war. Da sich die Menge der Quellen nicht in den Fließtext erkenntlich einbauen ließ, sind sie in Form von Endnoten angeführt.

[1] Leopold Schmidt und Klaus Beitl, „Corona“, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 2. Freiburg – Basel – Rom – Wien 1994, 1315 f.

[2] Schmidt und Beitl, „Corona, 1315 f.

[3] Joachim Schäfer, „Corona (Stephana)“, in: Ökumenisches Heiligenlexikon, online unter: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Corona_Stephana.html (zuletzt abgerufen am 30.04.2020).

[4] Adam Wrede, „Corona“, in: Handwörterbuch zur deutschen Volkskunde, Abt. 1: Aberglaube. Berlin und Leipzig 1929/1930, 106; Jacoby 1987, 107.

[5] Etwa in: Ausführliches Heiligen-Lexicon, darinn das gottseelige Leben und der Tugend-Wandel, das standhaffte Leyden und Sterben, und die grossen Wunderwerke aller Heiligen Gottes, so von der H. Kirche verehrtet werden und in den vollständigen Collectionibus von Sanctis Sanctorum enthalten sind. Köln und Frankfurt 1719, Eintrag unter „SS. Victor“ 2265–2267 oder als eigener Eintrag in Johannes Stadler und Franz Joseph Heim, Vollständiges Heiligen-Lexikon oder Lebensgeschichten aller Heiligen, Seligen, etc. etc. aller Orte und aller Jahrhunderte, deren Andenken in der katholischen Kirche gefeiert oder sonst geehrt wird, unter Bezugnahme auf das damit in Verbindung stehende Kritische, Alterthümliche, Liturgische und Symbolische, in alphabetischer Anordnung, Bd. 1 A – D. Augsburg 1858, 674: mit Verweis auf den Eintrag „S. Victor“.

[6] Adolf Jacoby, „Coronagebet“, in: Hanns Bächtold-Stübli und Eduard Hoffmann-Krayer (Hrsg.), Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 1. Berlin und New York 1987, 106 f.

[7] Zitiert nach der ausführlichen Besprechung dieser Publikation von Prof. Maurer, Prager Tagblatt, 26. Juli 1879, 1–3. Das „Büchlein“ Kraußlichs wurde auch in der Deutschen Volks-Zeitung besprochen: „Aus dem Reich der Dummheit und des Aberglaubens“, Deutsche Volks-Zeitung, 28. September 1876, 8.

[8] Karl M. Klier, Die weltlichen Lied-Flugblattdrucke von Philipp Krausslich in Uhrfahr-Linz (1861–1892), Jahrbuch der Stadt Linz, 1952, 69–108.

[9] Grazer Volksblatt, 18. Februar 1870, 6.

[10] Salzburger Nachrichten, 18. Februar 1931, 9. Und auch eine Handschrift von Carl Huss aus Eger (heute Cheb, im Westen der Tschechischen Republik gelegen) aus dem Jahr 1832 belegt bereits Coronagebete: Alois John, Beiträge zum Volksglauben im Egerlande, Zeitschrift für österreichische Volkskunde 7, 1900, 120.

[11] Innsbrucker Nachrichten, 16. Juli 1864, 5 f.

[12] Allgemeine Österreichische Gerichtszeitung, 7. Jänner 1858, 3.

[13] „Wienergeschichten: Das Meßnerhaus bei St. Stephan“, in I. Beilage des Fremden-Blattes, 21. Juni 1866, 9 f.

[14] Johann Vincenz Sonntag, Das Corona-Gebet. Ein Volksmärchen in Wien, in: Sonntagsblätter, 17. Juli 1842, 507 – 510.

[15] Jacoby, „Coronagebet“, 106; Schmidt und Beitl, „Corona“, 1316.

[16] Das Vaterland, 3. September 1877, 1 f. St. Corona am Kaumberg/Schöpfl wurde jedoch gerne am „Stephanitag“ für Wallfahrten aufgesucht: Neues Wiener Tagblatt, 24. Dezember 1901, 27. Das ist verständlich, da die heilige Corona auch unter dem Namen der heiligen Stephania lief (vgl. Anm. 3).

[17] Vgl. diverse Ausgaben der Zeitschrift „Der Gebirgsfreund“ zwischen 1892 und 1932.

[18] Reichspost, 21. März 1913, 9.

[19] Neuigkeits-Welt-Blatt, 5. Juli 1914, 9.

[20] Neuigkeits-Welt-Blatt, 11. September 1902, 8.

[21] Freiheit!, 4. Mai 1912, 7.

[22] Reichspost, 11. September 1920, 6.

[23] Kleine Volks-Zeitung, 4. Mai 1928, 8.

[24] Neuigkeits-Welt-Blatt, 19. Juni 1932, 3.

[25] Das kleine Volksblatt, 8. Oktober 1938, 12. Der De-la-Salle-Verein war benannt nach dem französischen Priester und Pädagogen Jean-Baptiste de La Salle (1651–1719), der in der katholischen Kirche auch als Patron der Schulbücher und des christlichen Unterrichts verehrt wird.

[26] Badener Zeitung, 28. September 1935, 2.

[27] Das Vaterland, 17. Juni 1886, 6; vgl. auch Das Vaterland, 17. Juli 1888, 5.

[28] Reichspost, 16. Februar 1928, 11.

[29] Reichspost, 11. September 1896, 4.

[30] Reichspost, 25. April 1925, 8; Reichspost, 22. April 1926, 8.

[31] Illustrierte Kronen-Zeitung, 13. September 1916, 10.

[32] Reichspost, 20. Juni 1927, 5.

[33] Deutsches Volksblatt, 28. Oktober 1897, 11.

[34] Illustrirtes (sic!) Wiener Extrablatt, 31. Oktober 1901, 20.

[35] Illustrierte Kronen-Zeitung, 8. September 1914.

[36] Wiener Zeitung, 6. August 1913, 14.

[37] Reichspost, 21. Februar 1915, 14.

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